China lässt Ballmer nicht mitspielen

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Ohne die Nennung weiterer Gründe untersagt die Regierung der Volksrepublik eine Microsoft-Beteiligung bei einem heimischen Hardware-Unternehmen.

Eigentlich sollte eine Beteiligung in Höhe von 12,88 Millionen Dollar am Hersteller Sichuan Changhong Electric die Eintrittskarte auf den chinesischen Hardware-Markt darstellen, aber offenbar hat die zuständige Aufsichtsbehörde daran keinen rechten Gefallen finden können.

Allerdings wird auch vermutet, dass Sichuan Changhong Electric sich bei der Weitergabe von Informationen über den Deal an die Bürokratie etwas zu viel Zeit gelassen hat, was selbige wiederum verstimmt hat. Dann bestünde immer noch die Möglichkeit, dass der für sein ausgleichendes Wesen bekannte Ballmer mit einer persönlichen Intervention die chinesischen Offiziellen von seinen durch und durch menschenfreundlichen Motiven überzeugen und das Geschäft doch noch zu einem guten Abschluss bringen könnte. [Nick Farrell / gk]

The Inquirer UK