Bericht: Apple steigt auf Intels UMPC-Plattform ein

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Windows taugt nicht für die kommende Generation ultramobiler Geräte. Intel verbündet sich daher mit den X-Betriebssystemen.

Schon im März dieses Jahres konnten wir hier bereits eine vielsagende Äußerung von Intel-Boss Paul Otellini zitieren: „Bei den ultra-mobilen Geräten sehe ich Linux als Chance. Hier scheinen sich eher LINUX oder ein von UNIX abgeleitetes Betriebssystem wie OS X zu eignen. Bei den Ultra Mobiles ist das Energie-Leistungs-Verhältnis von Linux ganz gut im Unterschied zu Vista.“

Ultramobile PCs auf Basis von Intels „Menlow“-Plattform – auch als Mobile Internet Device (MID) gehandelt – mit Linux-OS sind bereits für 2008 angekündigt. Und wie Apple Insider berichtet, steht auch Steve Jobs auf der Matte und möchte der staunenden Welt eine ganz neue Palette von Handheld-Geräten mit Intels neuen ultramobilen Chips bescheren.

Besonders scharf scheint Apple auf den kommenden Silverthorne-Chip aus der 45-Nanometer-Fertigung zu sein, der sich für Mobiltelefone, ultramobile PCs und andere MIDs eignet. Der Prozessor soll ähnlich schnell wie die zweite Pentium-M-Generation sein, dabei aber mit einem halben Watt bis zu zwei Watt nur einen Bruchteil der Energie beanspruchen.

Es darf noch geraten werden, was Apple mit den neuen Chips anfangen wird. Die ersten Prognosen besagen, dass sie in der nächsten Iphone-Generation mit UMTS sowie dem seit vielen Jahren immer wieder kolportierten Nachfolger des Newton-Handhelds stecken könnten.

(bk)

Apple Insider

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