23. Dezember: Apple iPhone
Telefon-Marketing mit Äpfeln

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Das Apple iPhone hat mit einer verständlichen Bedienoberfläche und seiner Touchpad-Bedienung auch viele andere Anbieter zu Innovationen beflügelt. Vor allem Steve Jobs’ Marketing-Künsten ist es aber zu verdanken, dass das Gerät zum Kult wurde – und ein Computerhersteller den Mobilfunk-Anbietern bis dato unvorstellbare Konditionen abringen konnte.

23. Dezember: Apple iPhone

Noch nie hat ein Telefon so viele Warteschlangen vor Shops verursacht wie das Apple iPhone, naqch dem viele schon verrückt waren, als es noch gar nicht erhältlich war. Der Trick an der Sache: Der Anbieter schaffte es, durch gezieltes Kochen in der Gerüchteküche ein reges Interesse auszulösen, bevor das Gerät überhaupt erhältlich war. Im Gerät vereint hat er die Funktionen eines Handys, eines Musik-Players mit Anbindung an Apples iTunes-Musikshop und einer gelungenen Benutzeroberfläche auf einem Touchscreen, wie man sie von einem Windows-PDA erwarten würde (aber nicht bekommt).

Mehr technische Daten, aktuelle News und Fotogalerien rund ums iPhone finden Sie auch in unserem iPhone-Special.

Revolutionär ist vor allem die Bedienung eines Telefons ganz ohne Tasten – diese werden nur auf einem Touchscreen dargestellt, wenn man sie braucht. Das Touchscreen-Telefon hat Apple zwar nicht erfunden, und auch das GUI auf einem Grammophonen nicht – der Hersteller mit dem angebissenen Apfel als Logo ist mit seiner Nutzerführung aber allen Konkurrenten aus dem Mobilfunklager davon gezogen. Angenagt fühlen sich auch die Mobilfunkbetreiber, in Deutschland T-Mobile, in den USA Sprint Nextel und in anderen Ländern Orange oder O2: Steve Jobs konnte ihnen aufgrund der hohen Nachfrage eine Umsatzbeteiligung abschwatzen . Über die denken jetzt auch schon Konkurrenten nach.

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