NSA: Kommt noch schlimmer

Allgemein

War ja auch kaum zu erwarten, dass der US-Geheimdienst sich mit der Erfassung von Telekom-Verbindungsdaten zufriedengeben würde – offenbar hat er auch Zugriff auf Windows-PC-Firewalls und vermeintlich sichere E-Mail-Dienste.

Laut Cryptome kann die NSA über die IP/TCP-Ports 1024 bis 1030 völlig unbemerkt als Remote-Administrator auf Rechner zugreifen, die mit Produkten von MacAfee, Symantec und Zone Alarm vermeintlich vor äußeren Zugriffen geschützt sind.

Noch beunruhigender ist allerdings die Information, dass die NSA sich über Tarnunternehmen in den letzten Monaten in eine Reihe von SSL-E-Mail-Hosting-Diensten eingekauft und sie entweder ganz übernommen hat oder zumindest in der Führungsetage steuert. Namentlich werden Hushmail, Safe-mail.net und Guardster.com genannt.

Man merke sich: Wer seine Daten verschlüsselt, hat bestimmt was zu verbergen, und alle anderen – die Unschuldigen – haben ja auch gar keinen Grund, ihre Harmlsoen Festplatten beim Staatsschutz vorzulegen. [gk]

The Inquirer UK

Cryptome