Blackberry-Hersteller verdoppelt Umsatz und Gewinn

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Research in Motion meldet erneut eine Nutzersteigerung, verdoppelt den Umsatz und will mit Touchscreen-Geräten den iPhone-Markt angehen.

Auch im eben gemeldeten dritten Quartal des Geschäftsjahres konnte der Push-Mail- Smartphone-Anbieter RIM seinen überdurchschnittlichen Wachstumskurs beibehalten.

Research in Motion meldet einen Gewinn nach Steuern von 370,5 Millionen US-Dollar, also 65 Cent pro Aktie, also fast eine Verdoppelung: im selben Quartal des Vorjahres konnte RIM 175,2 Millionen ausweisen. Eine ganz glatte Verdoppelung schaffte die Firma im Sinne von Umsatz: Der kletterte von 835 Millionen auf 1,67 Milliarden US-Dollar.

Man habe 1,65 Millionen neue Nutzer-Accounts in nur einem Quartal angelegt, im vorherigen waren es auch schon 1,45 Millionen Neukunden. Die Zahl der Blackberry-Nutzer sei damit bei 12 Millionen angekommen. Stolz darauf, mit dem Blackberry Pearl schon ein Drittel von Umsatz und Gewinn beim Privatkunden zu erwirtschaften, ist Unternehmenschef James Balsillie – und dieser will noch mehr in dieser Richtung unternehmen, erzählte er dem Wall Street Journal. Dass er in Apple iPhone-Marktrevieren wildern will, gibt er zwar nicht offiziell zu, doch Gus Papageorgiou, Managing Director der Investmentbank Scotia Capital, erklärte, mehrere europäische Mobilfunkbetreiber seien dabei, einen Blackberry mit Touchscreen zu testen.

Dadurch erwartet sich Research in Motion wohl weiteres Wachstum im Privatkundenmarkt, während man im Business-Markt eine Upgrade-Welle erwartet: Viele Blackberry-Nutzer besitzen derzeit ein Gerät, das über zwei Jahre alt ist und würden es laut Balsillie wohl bald durch ein neues ersetzen. (mk)

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