Asustek: Eee-Pc erfolgreicher als erwartet, neue Fabriken geplant

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Weltweit hat Asustek von dem gelegentlich als Schwächling belächelten Kleinstrechner 350.000 Stück unters Volk gebracht.

Das ist deutlich mehr, als Branchenexperten erwartet hatten, die von 300.000 Rechnern ausgegangen waren. Durch diese Zahlen beflügelt, will Asustek nicht nur die Präsenz im Handel ausbauen, Japan ins Visier nehmen und in den USA mit Best Buy kooperieren, sondern eventuell auch neue Firmen außerhalb Chinas bauen.

Letzteres liegt allerdings nicht allein am Erfolg des Eee, sondern daran, dass in China im nächsten Jahr das Arbeitsrecht verschärft wird, was, wie der CEO Jonney Shih es so schön nennt, die Firma vor neue Herausforderungen stellen wird. Von einer Rückkehr zur Linie der Viererbande und einer Verschickung chinesischer Vorstandsmitglieder zur Ackerarbeit in der Landkommune ist zwar nicht auszugehen, aber profitschmälernd könnten sich die neuen Regulierungen schon auswirken, weswegen Asustek über Standorte in Mexiko, Vietnam und Südamerika nachdenke. [gk]

DigiTimes