Spiegel: Online-Archiv und Lexika für lau

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Kaum kündigte Google sein Wissensportal Knol an, zieht der Hamburger Spiegel-Verlag nach.

Von wegen, Internetnutzer müssen sich daran gewöhnen, für gute Inhalte auch gutes Geld zu bezahlen: Die bislang kostenpflichtigen Artikel aus dem Spiegel-Archiv werden nun doch umsonst zu sehen sein, die “Archiv-Flat” von 36,40 Euro im Jahr wird entsorgt. Damit sind Bezahlinhalte weiter auf dem absteigenden Ast.

Die archivierten Artikel aus allen Magazinen des Verlages werden noch um Bertelsmann-Lexika-Inhalte ergänzt. Das Archiv reicht in Einzelfällen bis ins Jahr 1947 zurück. Ziel der plötzlichen Kehrtwende: Man möchte die umfassendste frei zugängliche Recherche-Plattform im deutschen Internet werden. (rm)

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