DOSSIERS
Windows Vista Service Pack 1
Der Release Candidate im Detail
RC1: Das fehlt noch
Windows Vista Service Pack 1
Zwei geplante Änderungen hat Microsoft noch nicht in den RC aufgenommen: Zum einen werden sich illegale Vista-Kopien nach der Installation des finalen SP1 anders verhalten als bisher: Schlagen die Aktivierung oder der WGA-Check aufgrund eines ungültigen Produktschlüssels fehl, startet Vista nicht mehr im Modus reduzierter Funktionalität, denn diesen will Microsoft abschaffen. Stattdessen kann der Anwender den Rechner weiterhin normal benutzen, wird aber fortwährend darauf hingewiesen, einen gültigen Schlüssel zu erwerben. Zum anderen sollen mit dem Grace Time Exploit und dem OEM Bios Hack zwei Lücken geschlossen werden, mit dem illegale Kopien auch ohne Aktivierung funktionieren. Raubkopierern soll so das Handwerk gelegt werden.
Insgesamt gibt Microsoft alleine für den Release Candidate fast 120 Änderungen im Change-Log an. Darunter die Unterstützung des Bios-Nachfolgers EFI und weiterer Media Center Extender, die Installation von DirectX 10.1 und eine höhere Geschwindigkeit beim Kopieren von Dateien sowie Erstellen von Ordnern. Entwicklern von Antivirensoftware verspricht Microsoft eine Programmierschnittstelle, die Probleme mit der Kernel Patch Protection in der 64-Bit-Version von Vista beheben soll. Eine detaillierte Übersicht über die neuen und geänderten Features verschafft das Dokument “Notable Changes in Windows Vista Service Pack 1 Release Candidate”.






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