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Windows Vista Service Pack 1
Der Release Candidate im Detail
SP1: Das ist neu
Windows Vista Service Pack 1
Änderungen an der Benutzeroberfläche oder Bedienung des Betriebssystems wird das Service Pack kaum vornehmen. Stattdessen soll Vista vor allem in den drei Bereichen Zuverlässigkeit und Leistung, Administration sowie Unterstützung neuer Hardware und Standards verbessert werden.

Mehr Tools für Administratoren.
Die größten Änderungen für Endanwender sind die Neuerungen in einigen Anwendungen. So können Nutzer nun die GUI des Defragmentier-Tools nutzen, um zu bestimmen, welche Datenträger sie defragmentieren wollen. Diese ging zuvor nur mit der Kommandozeilenversion des Defragmentierers. Bitlocker, die Laufwerksverschlüsselung in Vista Enterprise und Ultimate, wurde ebenfalls verbessert: Nun können User nicht nur die Windows-Partition, sondern jede beliebige Partition verschlüsseln. Das bringt ein Plus an Sicherheit und Komfort, da sich die Laufwerke während des Windowsstarts entschlüsseln lassen. Auf eine gemischte Lösung aus Bitlocker und Tools von Drittherstellern kann der Anwender nun verzichten.

Der Bitlocker unterstützt nun alle Laufwerke.
Die Implementierung von Desktopsuchmaschinen anderer Hersteller, wie Microsoft es nach Googles Beschwerde vor dem US-Kartellbehörde versprochen hat, funktioniert mit dem Release Candidate noch nicht, auch wenn eine entsprechende Option in der Systemsteuerung schon angeboten wird.
Für Administratoren hält das Service Pack besonders viele Veränderungen bereit. So wird die bisher in Vista enthaltene Managementkonsole für Gruppenrichtlinien (GPMC) deinstalliert. Nutzer können aber anschließend eine aktuelle Version der GPMC mit erweiterten Features herunterladen. Darüber hinaus sollen Key Management Server zur Verteilung von Aktivierungsschlüsseln nun auch innerhalb virtueller Maschinen laufen. Als weitere Neuerung soll mit dem Update der Vista-Kernel auf die gleiche Version wie der Kernel von Windows Server 2008 gehoben werden. Vorteil für Admins: Die Basis beider Betriebssysteme ist gleich, wodurch insbesondere das Patch-Management vereinfacht wird. Vor der Installation oder Verteilung des Service Packs im Unternehmen sollten Administratoren die entsprechende Dokumentation von Microsoft lesen.






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