Microsoft dementiert Opera-Anschuldigungen

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Der Softwaregigant sieht keine Monopolstellung im Browsermarkt und verneint die Anschuldigungen des norwegischen Browserherstellers.

Vor einigen Tagen reichte Opera bei dem Europäischen Gericht Beschwerde über den Softwareprimus ein. Es hieß, die Europäische Kommission soll ihr vor einigen Monaten gefälltes Urteil im Monopolstreit auch auf Browser ausweiten. Damit sollte es Microsoft verboten werden Windows mit vorinstalliertem Internet-Explorer auszuliefern.

Microsoft sieht laut einem Bericht von Ars Technica allerdings kein Vergehen seinerseits vorliegen: “Es ist wichtig anzumerken, dass Computer-Nutzer die volle Freiheit haben zu bestimmen welchen Browser sie als Standard auf ihrem Windows-Rechner nutzen wollen, dies schließt Opera mit ein”, begründet Microsoft-Sprecher Jack Evans. Auch hätte laut dem Softwareriesen die PC-Hersteller die Möglichkeit den vorinstallierten Browser einfach auszutauschen. “Microsoft ist verpflichtet diese Freiheit zu gewährleisten durch unsere Windows Prinzipien”, meint Evans. (mr)

Bild: Microsoft

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