eBay will Gebühren ändern

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Mit einer neuen Gebührenstruktur will das Auktionshaus enttäuschte Kunden zurückgewinnen.

eBay hat mit sinkenden Besucherzahlen, immer weniger Neukunden und frustrierten Händlern zu kämpfen. Einem Bericht des Focus zufolge wanderten allein zwischen Oktober 2006 und September 2007 weltweit 53 000 Händler ab. Sie störten sich vor allem an den hohen Gebühren, die bis zu mehreren Tausend Euro im Monat betragen können. eBay will daher gegensteuern und die Gebührenstruktur ändern. »Wir hören sehr wohl die Rufe unserer Verkäufer und wollen deshalb auch im nächsten Jahr die Gebührenstruktur ändern«, sagte Stefan Groß-Selbeck, Deutschland-Chef von eBay, dem Focus.

Ob allein neue Gebühren reichen, ist aber fraglich, denn auch viele Käufer sind frustriert. Sie fühlen sich bei Betrugsfällen zu wenig vom Auktionshaus unterstützt. Erst in der vergangenen Woche stellte die Verbraucherzentrale fest, dass sich viele Händler um Informationspflichten herumdrücken oder gar als Privatverkäufer auftreten, um sich um Verbraucherschutzvorschriften herumzumogeln. (dd)

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