25 Millionen verlorene Datensätze: Suche eingestellt

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Die britische Polizei hat Besseres zu tun. Jetzt wartet man auf die ersten Identitätsdiebstähle und geplünderten Konten.

Vor drei Wochen verschwanden in Grossbritannien zwei CDs mit den vollständigen Daten von insgesamt 25 Millionen Untertanen ihrer Majestät. Eigentlich verschwanden sie sogar zwei mal, weil die zuständige Behörde das CD-Pärchen insgesamt dreimal versenden musste, bis sie beim Empfänger ankamen. Ein junger Angestellter trägt nach Ansicht der UK-Regierung die Alleinschuld, die Suche nach den verschwundenen CDs wird am Montag eingestellt. Man wartet nun auf die ersten Fälle von Datenmissbrauch, Betroffene sollen sich melden. Auch in Deutschland wird die Datensammelwut der Regierung scharf kritisiert – bisher noch mit geringem Erfolg. [fe]

The Register
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