14. Dezember: Mozilla Prism
Web 2.0 als Desktop-Anwendung

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Prism hat sich zum Ziel gesetzt die Grenzen zwischen Web- und Desktop-Anwendungen zu schrumpfen.

14. Dezember: Mozilla Prism

Prism ist eine Schnittstelle zwischen Web und lokaler Software. Damit sollen sich Web-2.0-Anwendungen wie ein normales, fest installiertes Programm nutzen lassen. Prism selbst ist eine Art Mini-Firefox. Allerdings verzichtet der Miniaturbrowser auf sämtliche Optionen und Menu-Elemente des Firefox und stellt seinen Nutzern lediglich ein leeres Fenster zur Verfügung. So wird die Übersicht beim Surfen erhöht und spart Platz, da man die Steuerungselemente bei den meisten Web-2.0-Anwendungen meistens sowieso nicht benötigt.

Ein kleines Einrichtungs-Fenster dient zum Erstellen von neuen Anwendungen. Die einzigen Eingaben, die ein Nutzer vornehmen muss sind URL, Name und ob er eine Verknüpfung auf Desktop, Startmenu und Schnellstarleiste wünscht. Kurz darauf lässt sich die gewünschte Webseite dann wie eine gewöhnliche Desktop-Anwendung im Startmenu oder vom Desktop auswählen.

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Prism ist derzeit in einer Beta-Version für Windows, Mac OS und zahlreiche Linux-Distributionen zu haben. Nettes Bonusfeature bei Prism ist eine Option mit der sich Web-Anwendungen auch offline nutzen lassen. Davon profitieren sollten vor allem Online-Office-Programme und andere Software, die nicht ständig auf eine Internet-Verbindung angewiesen ist.

Die aktuelle Version steht kostenlos auf Mozillas Webseiten zum Download bereit.