Opera beschwert sich bei der EU über Microsoft

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Der Browser-Hersteller hat bei der Europäischen Kommission Klage gegen den Software-Giganten eingereicht. Grund ist Wettbewerbsbehinderung durch eine Monopolstellung.

Microsoft darf sich auf eine erneute Runde im Gerichtssaal mit der Europäischen Wettbewerbskommission freuen. Diesmal ist es nicht der Mediaplayer oder irgendwelche Datei-Formate, sonder der Internet Explorer des Software-Giganten. Dieser macht der Konkurrenz angeblich das Leben schwer und verhindert alternative Software. Dies behauptet zumindest Browser-Hersteller Opera und hat Microsoft nun vor den Europäischen Gerichtshof gezerrt.

Der Software-Gigant selbst hat bislang kein Kommentar abgegeben, da er selbst noch nicht die nötigen Details vorliegen hat. Opera bat die europäischen Regulierungsbehörden, ihr vor einigen Monaten erwirktes Urteil gegen Microsoft auch auf den Internet Explorer auszuweiten, um so einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Auch wird dem Software-Primus vorgeworfen keine offenen Webstandards zu unterstützten.

In einem Video erklärt Opera CTO Hakon Wium Lie das Vorgehen des Browser-Herstellers. (mr)

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