OpenOffice geht online

Allgemein

Das freie und quelloffene Büro ist jetzt auch im Webbrowser geöffnet.

Das französische Projekt Ulteo, das OpenOffice online zugänglich macht, ging soeben in die Betaphase für die ersten 15.000 Benutzer. Es setzt auf eine Java Virtual Machine und ist dadurch unabhängig vom Betriebsystem, kann von Linux, OS X und Windows gleichermaßen genutzt werden. Und es ist alles da, was man von der Desktopversion von OpenOffice.org gewohnt ist: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation.

Anders als bei einem ähnlichen Microsoft-Dienst ist keine lokale Installation der Office-Software erforderlich. Die erstellten Dokumente können online abgelegt und wieder geöffnet werden. Der Ulteo Online Desktop unterstützt das OpenDocument-Format sowie die MS-Formate und kann als PDF exportieren.

Das Projekt wurde von Gaël Duval initiiert, der bereits durch die Linux-Distribution Mandrake / Mandriva bekannt ist.

(bk)

Ulteo