Wikimedia-Spendenkampagne läuft schlechter als erwartet

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Man wird zwar das Wikimedia-Rechenzentrum in Amsterdam erweitern können, einige im nächsten Jahr geplante Projekte muss man aber stoppen, wenn das Spendenaufkommen bis Jahresende nicht ansteigt.

Wikimedia Deutschland hat eine Zwischenbilanz für die diesjährige Spendenkampagne gezogen – und die fällt gemischt aus. Zwar bekommt man genug Geld zusammen, um die dringend benötigte Erweiterung des Rechenzentrums in Amsterdam vorzunehmen. Doch für einige Projekte im nächsten Jahr wird voraussichtlich das Geld fehlen, sollte das Spendenaufkommen bis zum Jahresende nicht noch einmal ansteigen. Auf der Kippe stehen beispielsweise der Kongress Wikipedia Academy und das Projekt Wikipedia in der Schule.

Die bisher eingenommenen Spenden, vornehmlich Beträge zwischen 20 und 200 Euro, werden benötigt, um den Grundbetrieb der Wikipedia sicherzustellen. So konnten jetzt 60 000 Euro in neue Server investiert werden, wodurch sich die Kapazitäten im Rechenzentrum mehr als verdoppeln. Dadurch sollen vor allem die Zugriffe der europäischen Wikipedia-Nutzer beschleunigt werden. (dd)

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