Wie das Internet den Planeten rettet

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Und so einfach soll das gehen: Das Breitband-Internet hält die US-Bürger zu Hause. Sie verbrauchen weniger Öl und produzieren weniger Treibhausgase. Eine Studie liefert Zahlen dazu.

Die Studie über die ökonomischen und ökologischen Vorteile der Breitband-Dienste rechnet vor, was alles an Treibhausgasen vermieden werden könnte durch die Segnungen der schnellen Online-Verbindungen. Allein für Ecommerce (Business-to-Business und Business-to-Consumer) gilt eine Vorhersage von einem jährlich um 206,3 Millionen Tonnen verringerten Ausstoß an Treibhausgasen.

Telecommuting soll weitere 247,7 Millionen Tonnen Treibhausgase durch zu vermeidenden Verkehr einsparen, 28,1 Millionen Tonnen durch nicht erforderliche Bürogebäude und 312,4 Millionen Tonnen durch Energie, die in den Firmen eingespart wurde. Telekonferenzen könnten weitere 199,8 Millionen Tonnen der klimaschädlichen Gase vermeiden helfen, wenn in den nächsten zehn Jahren zehn Prozent der Flüge entfielen.

Das Herunterladen von Musik, Video und elektronischen Dokumenten soll Postwege, Papier und Kunststoff vermeiden, um weitere 67,2 Millionen Tonnen Gase gar nicht erst auszustoßen. Wenn im Lauf der nächsten 10 Jahre Zeitungsabos von Papier auf Online-Medien umgestellt werden, entfielen weitere 57,4 Millionen Tonnen an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen.

Ingesamt soll die fortgeschrittene IT den USA jährlich 555 Millionen Barrels Öl einsparen, und das sind rund 11 Prozent der gesamten Ölimporte. Als Zugabe zu dieser schönen Utopie gibt das American Consumer Institute (ACI) noch das Versprechen, eine auf Telekommunikation basierende Wirtschaft werde 3,1 Milliarden Stunden an persönlicher Zeit einsparen.

(von Paul Taylor/bk)

Inquirer UK

Broadband Services: Economic and Environmental Benefits (PDF)