Studenten werden schlau und folgen dem Ruf des Geldes

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Das Jammern, dass der Nachwuchs fehlt, scheint zu fruchten – erstmals seit Jahren steigt die Zahl der Informatikstudienanfänger in Deutschland.

Stolz und erleichtert nimmt die Gesellschaft für Informatik die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes auf, dass es endlich wieder bergauf geht mit den akademischen Zöglingen. 30.300 Studienanfänger und –innen werden für das Wintersemester 2007/2008 gemeldet, und da weist GI-Präsident Matthias Jarke gerne darauf hin, dass deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt hervorragend seien – wenn bis zum voraussichtlichen Abschluss nicht schon die Blaukarten-Inhaber in Massen da sind (bei denen aber das Mindestgehalt, das sie per Gesetzgeber verdienen müssen, hiesigen Arbeitgebern die Tränen in die Augen treibt).

Und damit der Trend nicht gleich wieder umkippt, möchte Jarke, dass bereits in der Sekundarstufe 1 die informatische Grundausbildung beginnt. Hoffentlich praxisnah à la „So hacke ich mein iPhone“, „DRM – kein Problem“, „Jetzt bastele ich mir meine eigene Torrent-Site“ etc. Irgendwo muss das Interesse ja herkommen.[gk]

Pressebox / Gesellschaft für Informatik