Iran baut Supercomputer mit 216 AMD-Prozessoren

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Iranische Wissenschaftler prahlen mit dem leistungsfähigsten Computer ihres Landes. Den es aufgrund eines US-Exportverbots gar nicht geben dürfte.

Wie die Forscher des Iranian High Performance Computing Research Center an der Amirkabir-Universität erklärten, haben sie das System mit einer Linux-Cluster-Architektur und Opteron-Prozessoren gebaut. Der Supercomputer hat eine theoretische Spitzenleistung von 860 Gigaflops und bleibt damit noch weit hinter den schnellsten Rechnern der Welt zurück.

Wie die Chips trotz des rigiden Exportverbots in den Iran kamen, ist unklar. AMD erklärte, alle autorisierten Distributoren zur Einhaltung der Bestimmungen verpflichtet zu haben. Der Computer soll jedenfalls für Wettervorhersagen und nicht etwa zur Entwicklung von Nuklearwaffen eingesetzt werden. Mal abgesehen davon, dass an deren Entwicklung inzwischen selbst der US-Geheimdienst zweifelt.

(bk)

Inquirer UK

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