Kanada: Bürgerfeindliche Urheberrechtsreform gestoppt

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Nur verschoben, nicht aufgehoben: Die beliebteste Exil-Nation der US-Amerikaner wehrt sich gegen eine industrie-hörige Urheberrechtsreform.

Canada felix. Nachdem die Wogen der Empörung aus der Bevölkerung bis zum kanadischen Kulturminister Jim Prentice hochgeschlagen waren, will dieser die Reform des nationalen Urheberrechts verschieben. Anders als in Deutschland hört die Regierung der auf ihre Wähler, zumindest zeitweise. Ein grossartiges Land. Die Kritik an der Rechtsreform bestand darin, dass das bisher liberale und Nutzer-freundliche Copyright in einen Rechtskörper umgewandelt werden sollte, der (ähnlich wie hierzulande) allein von der Wünschen der US-Medienindustrie geprägt war. Die Abstimmung wird also verschoben, neue Beratungen sollen folgen. Wir wünschen unsern freiheits- und gerechtigkeitsliebenden kanadischen Freunden viel Erfolg. [fe]

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