TESTS
Firefox 3.0 Beta 1
Erster Blick ins Surfer-Paradies
Gecko 1.9 und die Speicherlecks
Firefox 3.0 Beta 1
Interessanter als Verbesserungen an der Oberfläche dürften für Entwickler die Neuheiten unter der Haube sein, etwa die Rendering-Engine Gecko 1.9 oder die 2D-Grafik-Bibliothek Cairo. Eines der Hauptziele ist natürlich die schnellere Anzeige von Webseiten, von der im Test aber noch nichts zu spüren ist. Die Kairo-Umstellung fordert als Opfer alle Windows-Versionen vor 2000, wer also noch auf Windows 98 setzt, kann Firefox 3 nicht nutzen. Die Entwickler haben Firefox 3 auch auf W3C-Kompatibilität getrimmt. Den Acid2-Test, besteht der Browser jetzt ohne Probleme.

Weniger Speicher-Lecks: Firefox 3 soll nicht so viel Speicher an sich reißen wie die Vorgänger-Versionen; erste Tests bestätigen das.
Nach eigenen Angaben sind in Firefox 3 rund 300 “Memory Leaks” geschlossen worden. Hintergrund: Firefox rafft manchmal unnötig Arbeitsspeicher. Das fängt bei scheinbaren Kleinigkeiten an, etwa wenn mehrere Webseiten gleichzeitig offen sind, und hört bei Problemen beim Video-Streaming inklusive Browser-Absturz auf. Im Test experimentieren wir mit einem bunten Mix von 20 verschiedenen Websites. Wir führen die Tests mit Firefox 2.0.0.11 und nach einem Neustart mit Firefox 3.0 durch. Zuerst öffnen wir alle Seiten in Tabs. Dann warten wir fünf Minuten und klicken uns durch jede der offenen Seiten nach einem vorgegebenen Schema. Danach schließen wir nacheinander die Tabs. Das Ergebnis: Nach dem Öffnen der 20 Seiten braucht Firefox 2 rund 130 MByte, Firefox 3 dagegen nur 100 MByte. Nachdem Ausführen der Aktionen erreicht der alte Firefox ein Maximum von 136 MByte, der Neue ist mit 122 MByte dabei. Nach dem Schließen von 19 Tabs schrumpft der RAM-Verbrauch bei beiden Versionen auf 68 MByte.






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