Rap-Star begrüsst Filesharing

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Es ist für die Musikindustrie wichtig, zu verstehen, dass dadurch die Künstler keinen Schaden davontragen. Sagt Curtis Jackson.

50cent, geboren als Curtis Jackson, nimmt kein Blatt vor den Mund. In einem Interview mit der norwegischen Dagbladet setzt er sich für das Filesharing ein. Die technische Weiterentwicklung beträfe eben alle, so der mit 20 Millionen verkauften Scheiben sehr erfolgreiche Musiker, und alle müssten sich anpassen. Die Musikindustrie habe eben heute andere Herausforderungen. Wenn weniger Tonträger verkauft werden, müsse der Umsatz eben mit Konzertkarten und Merchandising gemacht werden. Künstler-Management dürfe sich nicht mehr in der Vermarktung von Tonträgern erschöpfen. Im gleichen Interview kritisierte er das immer geringere Engagement der Industrie für die Vermarktung der Künstler. Die Fans nimmt wer dagegen in Schutz: “Ein junger Fan kann genauso begeistert und engagiert sein, egal, ob er (die Musik) gekauft oder ‘gestohlen’ hat”. [fe]

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