Hacker-Angriffe: Apple muss einstecken

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Apples größter Vorteil gegenüber Windows ist ins Schwanken geraten: Die Sicherheit von Produkten des Apfelkonzerns wird immer häufiger in Frage gestellt.

Mac, iPhone, iPod und Co werden immer öfter zum Ziel von Cyberkriminellen. Aus einem Bericht des finnischen Security-Experten F-Secure geht hervor, dass sich die Anzahl der Sicherheitsbedrohungen für Apple-User drastisch vervielfacht haben. All das ist der Beliebtheit der Geräte zu verdanken. Böse Zungen behaupten, dass Apple-Geräte keineswegs sicherer wären als ihre PC-Kollegen und nur aufgrund der mangelnden Verbreitung bisher von den Malware-Wellen verschont blieben.

“In den vergangenen zwei Jahren hatten wir ein- oder zweimal Malware, die es auf Macs abgesehen hatte”, begründet Patrik Runald von F-Secure gegenüber der Financial Times Deutschland “Seit Oktober haben wir 100 bis 150 Varianten gefunden”. Grund für das neuerliche Bestreben der Hacker ist laut Runald die Einführung des iPhones und die zunehmende Beliebtheit von Mac-Rechnern.

“Die Diebe gehen dorthin, wo das Geld ist. Apple stellt jetzt ein immer lohnenderes Ziel dar”, begründet Analyst Roger Kay von Endpoint Technologies Associates. Auch F-Secures Konkurrent Sophos bestätigt den Trend. “Cyberkriminelle nehmen iPhone-Fans ins Visier”, warnt der Sicherheitsexperte. (mr)

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