Nina Ruge Nokia: Alles wird gut (zumindest für Nokia)

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Nokia hat forschen lassen, wie die Zukunft wird, und siehe da: Mobile Kommunikation wird immer wichtiger.

Die Zukunft gehört dem „usergenerierten Content“ – diese Behauptung ist zwar nicht neu, aber Nokia hat das Future Laboratory immerhin 9.000 „trendsetzende“ Konsumenten befragen lassen, um zu dem entsprechenden Ergebnis zu kommen.

Bis zum Jahr 2012 wird ein Viertel aller Inhalte, die durch die Welt schwirren, von Normalbürgern produziert, die sich mit Freunden austauschen – wozu sie natürlich vor allem Mobiltelefone (z.B. von Nokia) verwenden werden. Klassische Medienmarken dagegen werden an Bedeutung verlieren.

Nokias Multimedia-Vizepräsident Mark Selby denkt sich das in etwa so, dass jemand ein Video von einem turbulenten Abend mit Freunden macht, der nächste eine MP3-Datei als Soundtrack darunterlegt, und dass das Ganze dann einem weiteren Freund geschickt wird, der noch ein paar Fotos dranhängt undsoweiterundsofort.

Bei diesem neuen und durchweg originellen Gedanken wollte Future Laboratory es aber nicht bewenden lassen und hat gleich noch vier Trends identifiziert: Immersive Living ist die Lebenspraxis, immer online zu sein; Geek Culture steht für die Sehnsucht nach den allerneuesten Technikspielzeugen; G Tech ist Technologie für Mädels und Localism die digitale Variante von „Unser Dorf soll schöner werden“.

Passt alles prima in die Warenwelt von Nokia, und wenn’s mit rechten Dingen (und nach dem Drehbuch von Future Laboratory) zugeht, dürfte es bald keinen Zweifel mehr geben, wer der nächste Weltenbeherrscher ist. [gk]

The Register