TESTS
Festplatten Manager 2008 Suite
Komplettprogramm für Festplatten
Langsam aber sicher
Festplatten Manager 2008 Suite
Im Test benötigt das Tool beim Sichern einer 50 GByte großen Partition in der höchsten Kompressionsstufe mit zirka anderthalb Stunden etwa 20 Minuten länger als die Konkurrenz.
Das Backup-Archiv hat hinterher eine Größe von 38 GByte. Aus diesem zieht der User mit dem Volume Explorer auch einzelne Dateien, ohne das komplette Image zurückspielen zu müssen. Mit Hilfe eines Shedulers lassen sich vollständige, differentielle und synthetische Sicherungen planen.

Praktisch: Sämtliche Aktionen werden zunächst nur virtuell durchgeführt. So hat der Nutzer einen Vergleich zwischen Vorher und Nachher. Erst wenn der User zweimal bestätigt, beginnt der Festplatten Manager mit der Arbeit. Das Tool sicher dabei auch laufende Betriebssysteme.
Paragon legt der Software gleich zwei Rettungs-CDs bei, die auf Windows PE beziehungsweise Linux basieren. Außerdem kann der User jederzeit weitere Notfall-CDs erstellen. Lässt sich Windows nicht mehr starten oder müssen die Dateien nach einem Festplattencrash umziehen, bootet der Anwender damit den Rechner. Die Notfalloberfläche bietet Funktionen zum Wiederherstellen eines kompletten Images oder einzelner Dateien.
Dank des mitgelieferten Boot-Managers lässt sich Windows XP nachträglich auf einem Vista-PC parallel installieren. Das ist normalerweise nicht ohne weiteres möglich. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Defragmentierer und eine Ausmusterungsfunktion, die Festplatteninhalte sicher löscht. Anschließend gelingt es den Testern nicht mehr, Dateien wiederherzustellen. So kann das Laufwerk bedenkenlos weiterverkauft oder verschrottet werden.






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