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Festplatten Manager 2008 Suite
Komplettprogramm für Festplatten

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In der Festplatten Manager 2008 Suite vereint Paragon die beiden Einzelprodukte Partition Manager 8.5 und Drive Backup 8.5. Damit wird dem Anwender ein komplettes Softwarepaket für Verwaltung und Backup von Festplatten geboten.

Managen und Absichern

Festplatten Manager 2008 Suite

Mit Festplatten Manager 2008 Suite kann der User Partitionen erstellen, vergrößern, formatieren und löschen. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche, der Unterstützung verschiedener Windows- und Linux-Dateisysteme sowie erweiterten Möglichkeiten wie dem Zusammenführen von Partitionen oder Umverteilen von freiem Speicherplatz bietet das Tool mehr als die Datenträgerverwaltung von Windows. Im Test-Labor überzeugt das Tool durch schnelle und fehlerlose Arbeit bei der Verwaltung von Partitionen.

Seine Stärke spielt das Programm besonders beim Backup aus. Mit wenigen Klicks erstellt der Anwender ein Sicherungs-Image einer oder mehrere Partition, das er bei Datenverlust wieder komplett zurückspielt. Wie bei allen Aktionen, hilft auch hierbei ein Assistent, der Schritt für Schritt zum Ziel führt. Eine dateibasierte Sicherung, wie Sie etwa Acronis True Image (TrueImage11-Test hier) bietet, kennt der Festplatten Manager nicht. Doch können Dateien und Images in einem speziellen Backup-Container abgelegt werden. Dies ist eine versteckte Partition, von der man im Notfall bootet und Dateien wieder herstellt.


Langsam aber sicher

Festplatten Manager 2008 Suite

Im Test benötigt das Tool beim Sichern einer 50 GByte großen Partition in der höchsten Kompressionsstufe mit zirka anderthalb Stunden etwa 20 Minuten länger als die Konkurrenz.

Das Backup-Archiv hat hinterher eine Größe von 38 GByte. Aus diesem zieht der User mit dem Volume Explorer auch einzelne Dateien, ohne das komplette Image zurückspielen zu müssen. Mit Hilfe eines Shedulers lassen sich vollständige, differentielle und synthetische Sicherungen planen.

Praktisch: Sämtliche Aktionen werden zunächst nur virtuell durchgeführt. So hat der Nutzer einen Vergleich zwischen Vorher und Nachher. Erst wenn der User zweimal bestätigt, beginnt der Festplatten Manager mit der Arbeit. Das Tool sicher dabei auch laufende Betriebssysteme.

Paragon legt der Software gleich zwei Rettungs-CDs bei, die auf Windows PE beziehungsweise Linux basieren. Außerdem kann der User jederzeit weitere Notfall-CDs erstellen. Lässt sich Windows nicht mehr starten oder müssen die Dateien nach einem Festplattencrash umziehen, bootet der Anwender damit den Rechner. Die Notfalloberfläche bietet Funktionen zum Wiederherstellen eines kompletten Images oder einzelner Dateien.

Dank des mitgelieferten Boot-Managers lässt sich Windows XP nachträglich auf einem Vista-PC parallel installieren. Das ist normalerweise nicht ohne weiteres möglich. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Defragmentierer und eine Ausmusterungsfunktion, die Festplatteninhalte sicher löscht. Anschließend gelingt es den Testern nicht mehr, Dateien wiederherzustellen. So kann das Laufwerk bedenkenlos weiterverkauft oder verschrottet werden.


Fazit

Festplatten Manager 2008 Suite

Paragon bietet mit Festplatten Manager 2008 Suite eine Komplettlösung für die Verwaltung und Sicherung von Massenspeichern, die den positiven Eindruck der beiden enthaltenen Einzelprodukte Partition Manager und Drive Backup aus Tests der Vorversionen bestätigt.

Einzig ein Datei-Backup und eine bessere Performance vermissen die Tester. Für den Preis von 80 Euro liefert der Hersteller drei Produktschlüssel mit, um die Software auf drei Computern gleichzeitig zu installieren – besonders geeignet für SOHO-Umgebungen .

Festplatten Manager 2008 Suite
Hersteller: Paragon
Internet: www.festplattenmanager.de
Preis: 79,95 Euro

Note: gut
Leistung (40%): befriedigend
Ausstattung (30%): gut
Bedienung (30%): gut

Das ist neu:
- erstellt bootfähige Backup-Container auf der Festplatte
- extrahiert einzelne Dateien aus Sicherungsarchiven
- bringt einen eigenen Boot-Manager mit

Systemvoraussetzungen
Betriebssystem: Windows 2000/XP/Vista 32 Bit
Prozessor: Pentium 4 mit 1 GHz
Arbeitsspeicher: 512 MByte