Vivendi greift nach Activision

Allgemein

Vivendi verschmilzt seine eigene Spielesparte mit Activision. Das Ergebnis heißt Activision Blizzard und soll den bisherigen Branchenführer Electronic Arts übertreffen.

Activison bringt Erfolgsserien wie Guitar Hero und Call of Duty in die Verbindung ein, Vivendi mit Blizzard Entertainment das schwergewichtige World of Warcraft. Es werden jährliche Umsätze von 3,8 Milliarden $ erwartet, während EA in dem im März endenden Geschäftsjahr voraussichtlich 3,9 Milliarden umsetzen wird. Analysten schätzen die Aussichten von Activision Blizzard dennoch als besser ein aufgrund des Vorsprungs in Multiplayer-Online-Spielen. Allein World of Warcraft zieht mit 9,3 Millionen Abonnenten weltweit davon.

Vivendi übernimmt Activision nicht vollständig, sondern erwirbt eine kontrollierende Mehrheit von 52 Prozent. In einer komplexen finanziellen Transaktion bringt Vivendi dafür seine eigene Spieleabteilung im Wert von 8,1 Milliarden $ ein und legt noch 1,7 Milliarden $ Bares drauf.

(bk)

Silicon.fr

WSJ