Motorola verabschiedet sich vom Konzernchef

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Der angeschlagene Mobilfunkhersteller hat bekannt gegeben sich von Konzernchef Edward Zander trennen zu wollen.

Derzeit hat Motorola mit enormen Verlusten zu kämpfen. Auch die Tatsache, dass die ehemalige Nummer zwei auf dem Mobilfunkmarkt seinen Rang an den südkoreanischen Konkurrenten Samsung verloren hat ist nicht gerade hilfreich. Der Marktanteil sank aufgrund der schlechten Razr-Absätze auf 13,1, von ehemals über 20 Prozent. Das gab Samsung Gelegenheit auf 14,5 und damit auf den zweiten Platz aufzurücken. Auch Marktführer Nokia baute seinen Vorsprung auf 38,1 Prozent des Marktes aus, schreibt die Financial Times Deutschland.

All dies war für Motorola nun Grund genug sich von seinem Chef Edward Zander zu trennen. Der 60-Jährige wird zum ersten Januar das operative Geschäft an seinen 47-Jährigen Kollegen Greg Brown übergeben. In der Folge der Nachricht stieg die Motorola-Aktie vorbörslich um rund sieben Prozent. (mr)

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