Facebook-Gründer muss mit Öffentlichkeit leben

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat ein Gerichtsverfahren verloren, in dem er die Veröffentlichung von Informationen über ihn im Web verbieten lassen wollte.

So viel hatte Zuckerberg nun doch nicht über sich im Web lesen wollen: Zum Beispiel, was er alles so in betrunkenem Kopf ins College-Tagebuch eingetragen hat und wie seine Sozialversicherungsnummer lautet. Diese Informationen sind Teil einer Veröffentlichung des Harvard-Alumni-Magazins 02138, das sich mit dem Vorwurf beschäftigt, Zuckerberg habe sich bei Ideen und Quellcode der Brüder Cameron und Tyler Winklevoss bedient, in deren Projekt er mitgearbeitet hat.

Ob Zuckerberg daraus lernt, in sich geht und zu einer neuen Sensibilität im Umgang mit Personendaten findet, dürfte sich spätestens bei der Untersuchung des britischen Information Commissioner herausstellen, der Missfallen darüber äußert, dass Facebook-Accounts nur deaktiviert, nicht aber völlig gelöscht werden können. [gk]

The Register