Angreifer versuchen QuickTime-Lücke auszunutzen

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Sicherheitsexperte Symantec verzeichnet einen Trend: Immer mehr Cyberkriminelle versuchen den seit Wochen nicht behobenen QuickTime-Bug auszunutzen.

Besonders betroffen von dieser Sicherheitslücke sind Windows-User. Es wurden allerdings auch bereits Fälle von beobachtet in denen Mac-OS-Nutzer betroffen waren. Dabei ist nicht nur MacOS X 10.4 Tiger, sondern auch MacOS X 10.5 Leopard angreifbar. Der Bug beruht auf einer Buffer Overflow Schwäche des Multimediaplayers, schreibt Yahoo News.

Erstmals aufgetaucht ist die Sicherheitslücke am 23. November und ist bislang nicht gepatcht. Sie kann sowohl mit dem Internet Explorer, Firefox, Opera als auch dem Safari-Browser ausgenutzt werden. Mit der Lücke können Angreifer ihr Opfer durch das Betrachten eines QuickTime-Videos dazu bringen eine EXE-Datei auszuführen. Benutzern von QuickTime wird von Symantec dringend angeraten den Port 554 zu blocken oder als letztes Mittel den Mediaplayer zu deinstallieren. (mr)

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