Deutscher Handy-Zulieferer von Asiaten umworben

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Die Touchscreen-Technik von Balda hat es möglichen Partnern angetan – unbestätigte Erfolge mit der iPhone-Technik made in Germany machen den einstigen Siemens-mobile-Zulieferer wieder interessant.

Vier asiatische Konzerne haben dem ostwestfälischen Handy-Zulieferer Balda auf eine strategische Partnerschaft angesprochen, berichtet das Handelsblatt. Auch Komplettübernahmen würden mit dem Balda-Vorsand diskutiert.Vor alllem die Touchscreen-Technik des Unternehmens, die auch bei Apples iPhone genutzt wird, habe es den potentiellen Investoren angetan, schreibt das Wirtschaftsmagazin.

Zwar hat Balda nie öffentlich verlautbart, dass die iPhone-Touchscreens offenbar von dem deutschen Unternehmen kommen, weil aber die Gerüchteküche trotz Vertraulichkeit hochkochte, sind die taiwanischen Hersteller Asustek, Quanta und Foxconn und die singapurische Flextronics an den Westfalen interessiert, berichtet das Handelsblattt.

Alle genannten Anbieter produzieren Hardware für große westliche Unternehmen und könnten durch die Übernahme, Partnerschaqft oder Beteiligung an Balda ihr Produktpotrtfolio erweitern.

Balda hatte arg unter dem Wegfall seines Hauptauftraggebers Siemens mobile gelitten, konnte aber durch sein gutes Geschäft mit den Touchscreens im ersten Quartal 2007 den Umsatz wieder ordentlich steigern: um satte 61 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006. (mk).

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