Kontrollprogramm überprüft die Provider

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Haben Sie sich auch schon mal über verspätete E-Mails, merkwürdige Werbeeinblendungen und dramatische Performance-Verluste gewundert? Ob mehr hinter solchen Aussetzern steckt, will eine Non-Profit-Organisation untersuchen.

Die Vorkämpfer für unsere digitalen Rechte, die Electronic Frontier Foundation aus San Francisco, veröffentlichte gestern ein Software-Werkzeug, welches den neuartigen Tatbestand der Daten-Diskriminierung untersuchen soll. Die Vermutung der EFF: Provider limitieren oder unterbrechen ihren Onlineservice manchmal absichtlich und bei bestimmten Kunden, zum Beispiel P2P-Filesharern.

Im Sinne der Verbraucher wolle man die Phänomene (aka Glitches) mal näher untersuchen. “Die Kunden erleben alle möglichen Probleme. Ob das aber immer mit falscher Konfiguration zu tun hat oder doch auch durch bewusstes Verhalten des Anbieters verursacht wird?” wundert sich EFF-Technologe Seth Schoen. Sein neues Analysetool könne die Datenpakete zweier Computer, die gleiche Online-Aktivitäten abarbeiten, auf Abweichungen messen und diese dann analysieren. (rm)

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