IT-Forum-Ergebnis: Systemschiff steuert in richtige Richtung
Microsoft erneuert seine Systemwerkzeuge

Auf dem TechEd ITForum präsentierte Microsoft in diesem Jahr seine neuen Werkzeuge zur Systemverwaltung und gab Ausblick in den kommenden Windows Server 2008 und diverse Sicherheitskonzepte. Johann Baumeister war für uns auf den Veranstaltungen in Barcelona und erklärt, was die Neuheiten den Unternehmen bringen.

von Johann Baumeister 0

Konfigurieren und schützen

IT-Forum-Ergebnis: Systemschiff steuert in richtige Richtung

Das TechEd ITForum ist die zentrale Anwenderkonferenz in Europa für Microsoft. Sie wurde auch in diesem Jahr wieder in Barcelona durchgeführt. (wir berichteten bereits.)

Und wie jedes Jahr nutzte Microsoft auch die diesjährige Veranstaltung, um neue Produkte oder Versionen zu präsentieren – wenngleich die Vorträge und Workshops vor allem tecnischer Natur waren, zeigten sie auch dieses Jahr, welchen Nutzen die Technikleiter der Unternehmen daraus ziehen können.

Im Mittelpunkt standen hierbei neben dem Windows Server 2008 die drei neuen oder erneuerten Mitglieder der System Center Familie. In Einzelheiten wurden sie zwar immer wieder in den Online-News der IT-Presse genannt, doch erst das IT-Forum gab schließlich einen zusammenhängenden Überblick in die Richtung, die Microsoft einschlagen will

Der System Center Configuration Manager 2007 (SCCM) löst den System Management Server (SMS) ab. Dieser umfasste bis dato alle Funktionen zur Verwaltung der Client-Desktops. Dazu gehörte unter anderem eine Inventarisierung, die Software-Verteilung und der Zugriff für die Fernwartung. All diese Funktionen werden auch im Nachfolgeprodukt, dem SCCM 2007, enthalten sein. Darüber hinaus hat Microsoft einige Neuerungen implementiert, die internationalen Gesetzesvorgaben und Normen entsprechen. Dazu gehört die Ausrichtung des Tools zur Systemverwaltung an den ITIL-Abläufen mit der Definition einer gewünschten Sollkonfiguration des Rechners. Erneuert wurden auch die Funktionen zum Setup eines neuen Rechners, dem “Bare Metal Restore“.


Ebenfalls in einer neuen Version 2007 wird der Data Protection Manager aufgelegt. Bis dato war der DPM nur in der Lage, Dateiverzeichnisse abzusichern. Neu in der Version 2007 ist nun die Sicherung von Datenbanken des SQL Servers, des Exchange Server mit al seinen Mails und Kontaktdaten, des Sharepoint Servers, sowie des Systemzustands eines Rechners. Mit dem DPM will Microsoft den etablierten Anbietern im Bereich der Continuous Data Protection wie etwa Symantec, Paroli bieten – Kunden sollen der Microsoft-Produktplanung nach offenbar alles aus einer Hand bzw. Technikrichtung beziehen können und nicht die Manpower für viele verschiedene Systeme verschwenden.

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