Facebook-Krise: Wohin soll es gehen?

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Die Manager des Social Networks eilen gerade von Krisensitzung zu Notfallmeeting. Die brennende Frage: Was tun mit dem in die Kritik geratenen Werbe-Werkzeug Beacon.

Das Rad einfach zurückdrehen auf die Prä-Beacon-Zeit wollen die Facebook-Macher nicht so leicht – hatten sie sich doch schon ausgemalt, was für Yachten und Sportwagen sie sich leisten können. Doch aus dem Traum von den Werbe-Milliarden wird vielleicht nichts, denn die eigene Community wie auch der Markt protestierten lang und lauthals (wir berichteten).
Ein diskutierter Ausweg: Beacon werde ganz solide per Auswahlfenster den Nutzern bewusst vorgeschlagen. Die können sich dagegen entscheiden. Sind sie dafür, dann dürfen sie auswählen, wo und wann Beacon ihre Schritte aufzeichnen darf. Das wäre zwar eine saubere Lösung, dürfte aber nur von einem Bruchteil der Community angenommen werden. Damit wäre es aus mit dem Traum vom Geldsegen durch qualifizierte Werbung. Die andere Lösung wäre einfach, die Kritik zu ignorieren und Beacon weiter schnüffeln zu lassen. Abgesehen von einem Imageschaden könnten sich allerdings misstrauischere Zeitgenossen von Facebook verabschieden.  Wie viele Nutzer dadurch verloren würden, weiß natürlich niemand. Es wird also spannend, für welchen Weg sich das Social Network entscheidet. (rm)

AlleyInsider

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