Explodierendes Handy tötet Koreaner

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Das Killerhandy hinterließ eine Verbrennung auf der Brust. Rippen und Rückgrat waren gebrochen.

„Wir nehmen an, dass der Handyakku explodiert ist“, erklärte ein Vertreter der Polizei, der anonym bleiben wollte, da die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei. Der Mann, von dem nur der Familienname Suh genannt wurde, war tot in dem Steinbruch aufgefunden worden, in dem er arbeitete. Der Arzt, der die Leiche untersuchte, nannte die mutmaßliche Todesursache:

„Es ist anzunehmen, das der durch die Explosion verursachte Druck sein Herz und die Lungen beschädigte und dadurch den Tod verursachte.“

Das Mobiltelefon stammte aus der Produktion des südkoreanischen Herstellers LG, dem fünftgrößten Handyproduzenten der Welt. Ein Sprecher von LG bestätigte das, erklärte eine tödliche Explosion jedoch als “praktisch unmöglich”.

Und wie wäre der tödliche Zwischenfall dann bitte zu erklären? Sollten es Aliens gewesen sein, die sich zufällig in einen koreanischen Steinbruch verirrten und eine Waffe testen wollten?

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

International Herald Tribune