Probleme mit entsperrten iPhones

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Dass man plötzlich iPhones entsperren muss, überfordert T-Mobile offenbar. Denn noch wissen nicht alle Handy-Verkäufer des Unternehmens davon und das Freischaltprozedere ist langwierig.

Seit vergangener Woche muss T-Mobile das iPhone auch ohne SIM-Lock verkaufen, doch noch kämpft der Mobilfunker mit Problemen. Wie Spiegel Online berichtet, treffen Käufer, die willens sind, 999 Euro für das entsperrte Apple-Handy auszugeben, derzeit in den Filialen von T-Mobile vielfach noch auf unwissende Verkäufer. Die glauben, dass man das Handy erst in einigen Wochen ohne SIM-Lock kaufen kann oder sind ganz einfach von Entsperrungsprozedere überfordert. “Da sind uns quasi über Nacht Prozesse aufgezwungen worden, die man normalerweise monatelang vorbereiten und testen würde. Dass es dabei zu Problemen kommen kann, ist leider unvermeidlich”, erklärt T-Mobile-Pressesprecher Alexander von Schmettow gegenüber dem Online-Magazin.

Und auch, wer sein iPhone erfolgreich entsperrt hat – was unter Umständen schon mal 48 Stunden dauern kann – wird damit nicht unbedingt glücklich. Denn das Apple-Handy funktioniert überraschenderweise nicht mit allen ausländischen SIM-Karten. Schuld ist dem Bericht zufolge eine schlampige Implementierung der Caller-IDs.

Einen hilfreichen Tipp hat Spiegel Online auch noch parat: Denn da T-Mobile mit der Einstweiligen Verfügung verpflichtet wurde, alle ab dem 19. November erworbenen iPhones zu entsperren, könne man auch bei für 399 Euro samt Vertrag gekauften Geräten den SIM-Lock entfernen lassen. Um die Zahlung der monatlichen Gebühren kommt man dann zwar nicht herum, kann aber auch mal eine andere SIM-Karte einlegen – beispielsweise, wenn das Freikontingent an SMS und Telefonminuten verbraucht ist. (dd)

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