Phishing zerstört Vertrauen in Unternehmen

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Eine neue Studie belegt: Verbraucher verlieren schnell das Vertrauen in ein Unternehmen, wenn Phisher dessen Namen missbrauchen – selbst wenn der Webseiten-Betreiber nichts dafür kann.

Phishing-Mails sind inzwischen Alltäglich. Im Dschungel der Betrugsversuche blicken die meisten Anwender kaum noch durch. Eine Studie, des britischen Marktforschers YouGov ergab: 42 Prozent aller Erwachsenen in Großbritannien verlieren das Vertrauen in eine Marke, sobald ein Phisher deren Namen missbraucht. Besonders hart tritt das die Unternehmen, die alles daran setzen um das Vertrauen ihrer Kundschaft zu gewinnen. Es ist zwar ungerecht, lässt sich jedoch nicht ändern, begründen die Marktforscher von YouGov laut einem Ars-Technica-Bericht.

1960 Erwachsene wurden im Rahmen der Studie befragt: Die Antworten waren fast immer die gleichen: 41 Prozent gaben an das Vertrauen in eine Bank zu verlieren, wenn Phisher deren Namen missbrauchen. Ebenfalls 40 Prozent empfinden Ähnliches bei einem ISP und 36 Prozent bei Online-Shoppingseiten. Schlusslicht bilden die Social-Networking-Seiten mit 33 Prozent. (mr)

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