Microsoft muss 140 Millionen Dollar wegen Patentverletzung zahlen

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Der Software-Konzern hat nun auch die Berufungsverhandlung im Patentstreit um die Aktivierungstechnologie in Windows XP und Office 2003 verloren.

Z4 Technologies hatte Microsoft 2004 wegen Patentverletzung verklagt und bekam im April 2006 115 Millionen Dollar zugesprochen. Nachdem Microsoft gegen das Urteil vorging legten die Richter noch einmal 25 Millionen Dollar drauf. Der Software-Konzern argumentierte, die Patente seien ungültig, verlor nun aber auch die Berufungsverhandlung, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.

In den Patenten werden Methoden beschrieben, nach denen eine Software erst durch Eingabe eines Authorisierungscodes freigeschaltet werden muss, bevor der Nutzer sie einsetzen kann. Auf diese Weise sollen Produktpiraten ausgebremst werden. Microsoft soll die Patente mit der Aktivierung in Windows XP und Office 2003 verletzt haben.

Neben Microsoft hatte Z4 auch Autodesk verklagt. Der Anbieter von CAD-Programmen kam mit einer Strafzahlung von 18 Millionen Dollar aber vergleichsweise glimpflich davon. (dd)

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