Japan-Connection: 32-nm-Chips von Toshiba & NEC

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Die beiden japanischen Chiphersteller sprangen über ihren Schatten und machen nun bei der Entwicklung von Halbleitern gemeinsame Sache. Die Kosten zwingen die Ex-Konkurrenten dazu.

Das erste gemeinsame Projekt des Neu-Duos ist gleich mal hochanspruchsvoll: Chips auf Basis der 32-Nanometer-Technologie sollen es sein. Toshiba und NEC Electronics rechnen mit Anfangsinvestitionen zwischen 600 Millionen und 1,2 Milliarden Euro. Bei so einer Summe hätten sie gerne noch mehr Partner im Boot gehabt, aber Fujitsu zum Beispiel zierte sich.
Ob nach der gemeinsamen Entwicklung auch zusammen produziert wird, entscheide sich erst im nächsten Jahr, teilten die Konzerne heute in Tokio mit. Noch hätten sie genug am Hals mit der Massenfertigung von 40- und 45-nm-Halbleitern, die binnen der nächsten 14 Monate anlaufen soll.
NEC und Toshiba folgen mit der Entscheidung einem Industrietrend: Die Miniaturisierung wird immer anspruchsvoller und teurer, weshalb auch schon Konkurrenten wie Infineon, Samsung, IBM, Chartered, STMicroelectronics und Freescale beim Thema 32-nm kooperieren. (rm)

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