Torvalds: So wird’s 2008 mit Linux

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„Business as usual“ ist das Motto eines E-Mail-Interviews, das Linus Torvalds zu den Linux-Perspektiven gegeben hat – aber nicht nur.

Während Linus Torvalds in dem Interview betont, dass die Arbeit an Linux 2008 im Wesentlichen wie gewohnt nach der Regel „99% Perspiration, 1% Inspiration“ weitergehen werde, hat er den australischen ITNews gegenüber doch ein paar Andeutungen gemacht, wo die Schwerpunkte der Aktivitäten liegen werden. Zum einen wird es um Virtualisierung gehen – das sei zwar nicht so seine Sache, aber wichtig in der Konkurrenz zu Windows. Zum anderen werde es angesichts der Veränderungen bei Grafikkarten und Wireless-Geräten, die 2008 anstehen, verstärkt um die Entwicklung von Treibern für diese Hardware gehen, was bislang ein Schwachpunkt bei Linux gewesen sei.

Sein ganz persönliches Interesse gilt jedoch der Entwicklung bei SSD-Festplatten. Ihm sei es ein großes Anliegen, Latenzzeiten zu reduzieren, und einige der besseren SSDs hätten das Potenzial, da einiges in Bewegung zu bringen. Im Moment seien sie zwar noch sehr teuer, aber das werde sich 2008 ändern. [gk]

ITnews