TomTom: “200 Navi-Anbieter sind zuviel”

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Der Markt für GPS-Endgeräte – speziell im Auto – sei längst noch nicht gesättigt, doch es gäbe zu viel Auswahl. Hier müsse dringend konsolidiert werden.

TomTom hat jüngst durch die Tele-Atlas-Aktion viel Aufsehen erregt. Dadurch ermuntert, gab Europa-Vizepräsident Stefan Kühn zum Wochenende seine Markteinschätzung zum Besten. So glaubt der Manager, dass mittelfristig 50 Millionen Autos mit Navi-Geräten versorgt gehören.

Trotz der guten Aussichten und lukrativer Prognosen werde es dennoch langsam eng am Navigationsmarkt, sieht auch TomTom. “200 Anbieter sind jedenfalls zuviel für den Weltmarkt”, betont Kühn, der eine Konsolidierung durch Übernahmen, Fusionen oder Rückzug kommen sieht.

Ungeachtet dessen werden die klassischen Navi-Hersteller wie Garmin, Becker, Medion oder Miro nun aber von neuen Herausforderern bedrängt. Vor allem Handyhersteller Nokia hat sich durch den Kauf von Tele-Atlas-Konkurrenten Navteq in den Markt geworfen.

Eine Bedrohung für sein Geschäft sieht Kühn aber nicht, denn diese Kundengruppe zählt er zu den Fußgängern. Gegen den Einsatz im Auto spreche das kleine Display sowie die mangelnde Benutzerfreundlichkeit der Handysysteme. (rm)

Bild: TomTom

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