Intel kauft Neoptica

Allgemein

Es ist eine kleine Softwarefirma in San Francisco. Sie beschäftigt sich mit programmierbarer Grafik und interaktivem Rendering.

Für Intel werde sie sich um interaktive Computergrafik kümmern, wie die Firma selbst erklärt. Und genau das ist ihr Spezialgebiet, wie ein vor kurzem veröffentlichtes technisches Dokument mit dem Titel „Programmierbare Grafik – die Zukunft des interaktiven Renderings“ ausführt.

Es beschreibt die von Neoptica entwickelten Softwaresysteme und die „Softewareprobleme, die von Systemen wie den unseren gelöst werden müssen, damit kommende Hardware-Architekturen erfolgreich sein können“.

Das Whitepaper geht davon aus, dass sich die Architektur der Computersysteme mitten in einem revolutionären Umbruch befinde durch Multi-Cores und die absehbare Tendenz, CPUs und GPUs auf einem Chip (wie etwa AMD Fusion) zu vereinen. In der Zusammenfassung findet sich die utopische Vision der Neoptica-Entwickler:

„Neue Rendering-Algorithmen, die die ausgeprägten Fähigkeiten von CPU und GPU eng verknüpfen, werden für eine reichhaltigere und realistischere Bilderwelt sorgen, die Prozessor-Ressourcen effizienter nutzen und auf Hunderte von CPU- und GPU-Kernen zugleich skalieren.“

Diese Vision scheint Intel angesteckt zu haben. Und wie war das noch mit Larrabee, Intels Antwort auf AMD Fusion?

(bk)

Neoptica

Neoptica Whitepaper (PDF)

Inquirer: Intels Antwort auf AMD Fusion

Intel-Chef: Das mit Larrabee habe ich im INQ gelesen