Sony BMG zieht Klage gegen Rootkit-Lieferanten zurück

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Anscheinend hat Sony BMG sich keine allzu großen Chancen im Prozess gegen den Lieferanten des „Kopierschutz“-Systems MediaMax ausgerechnet.

Eigentlich wollte Sony BMG von der Amergence Group 12 Millionen Dollar dafür kassieren, dass deren Software, die CDs vor dem Kopiertwerden bewahren sollte, auf Käufer-Rechnern Treiber installiert hatte, die Hackern Tür und Tor öffneten. Das hatte Sony BMG nicht nur materiellen Schaden durch diverse Klagen beschert, sondern auch Hohn und Spott. Amergence hatt dem Vorwurf, ein fehlerhaftes Produkt geliefert zu haben, entgegengehalten, dass Sony BMG nur bekommen habe, was bestellt war. Das scheint auch so weit belegbar zu sein, dass das Entertainment-Unternehmen ohne weitere Begründung seine Klage vor einem New Yorker Gericht zurückgezogen hat. [gk]

MediaBiz / Musikwoche