Hewlett-Packard schwimmt im Geld

Allgemein

Der HP-Umsatz ist erstmals zwölfstellig: Das frisch abgeschlossene 2007er-Geschäftsjahr brachte dem Hersteller 104,3 Milliarden Dollar (rund 74 Mrd. Euro) ein. Zu verdanken ist das einer Frau.

Der aktuelle HP-Boss Mark Hurd dürfte heimlich Dankgebete an die Adresse seiner Vorgängerin absondern: Ex-HP-CEO Carly Fiorina galt als glücklos. Doch sie legte die Basis für den heutigen HP-Erfolg, denn sie peitschte in ihrer Zeit mutig den 87 Milliarden Dollar teuren Kauf von PC- und Notebook-Hersteller Compaq durch. Nicht nur brachte dieser Zuwachs die Tabellenführerschaft im PC-Markt ein, sondern vor allem einen sonnigen Platz im Notebook-Geschäft. Und jenes boomt heute rekordverdächtig, weshalb HP gerade mehr Umsatz und Gewinn einfuhr als je zuvor in seiner Firmengeschichte: Die Erlöse kletterten um 14 Prozent auf 104,3 Milliarden Dollar, der Bruttogewinn ging um 17 Prozent auf glatte 8 Milliarden Dollar (5,7 Mrd. Euro) nach oben.
Im vierten Quartal fielen die Wachstumsraten besonders ordentlich aus. Getrieben vom starken Privatkundengeschäft steigerte HP den Umsatz in diesem Geschäftsfeld um 30 Prozent, während sich Notebooks sogar 49 Prozent besser verkauften. In den Schwellenländern konnte der Konzern sein Geschäft mehr als verdoppeln. So sei China inzwischen der drittgrößte Einzelmarkt für HP. Für das Geschäftsjahr 2008 rechnet der Branchenprimus gleich mal mit 111,5 Milliarden Dollar Einnahmen. (rm)

CRN

FAZ