Aktienoptions-Affäre: Apple ist vom Haken

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Die Kalifornier scheinen mehr Glück als Verstand zu haben: Weil einige der Zeugenaussagen nun älter als drei Jahre sind, greift eine Verjährungsfrist. Die Sache ist damit vom Tisch.

Die Schuldfrage, ob das Apple-Management inklusive Gründer Steve Jobs gelogen haben, um sich damals die Taschen mit Aktienoptionen zu füllen, wird nicht mehr geklärt werden. Da darf sich der Hersteller artig bei Bezirksrichter Jeremy D. Fogel aus San Jose bedanken, denn er stellte im Abstand von wenigen Tagen gleich zwei damit befasste Verfahren ein. Begründung: Die Vorwürfe basieren auf Aussagen, die soeben älter als drei Jahre wurden – und damit verjährt sind. Wieder ein Beispiel für das kuriose US-Rechtssystem. (rm)

TechCrunch