Yahoos Europa-Chef macht Druck

Netzwerke

Geschäftsbereiche, die bis zum ersten Quartal 2008 nicht profitabel arbeiten, sollen geschlossen oder verkauft werden.

Nicht nur das Shopping-Portal Kelkoo steht bei Yahoo zur Disposition, auch andere Geschäftsbereiche will Yahoos Europa-Chef Toby Coppel überprüfen lassen. Das berichtet die Financial Times. Wer schlechte Zahlen abliefert, bekommt noch das erste Quartal 2008 Zeit für Veränderungen – danach sollen die nicht profitablen Bereiche geschlossen oder verkauft werden.

Mit dem harten Kurs will Choppel den Portalbetreiber fit machen für einen hart umkämpften Markt. Denn anders als in den USA, wo Yahoo etwa 18 Prozent Marktanteil hat, liegt man auf dem europäischen Suchmarkt mit 3,2 Prozent weit zurück. Zudem surfen 76,2 Prozent der Internet-Nutzer aus den USA Seiten des Unternehmens an, aber nur 42 Prozent der europäischen User.

Choppel zufolge liegt das daran, dass man sich lange nicht auf die lokalen Interessen der europäischen Nutzer konzentriert hätte. “Wenn du die passenden Inhalte lieferst, kommen auch die Leute”, erklärte er. (dd)

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