Samsung kann auch ganz alleine

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Künftig will das Unternehmen Speicherkarten vor allem unter seinem eigenen Namen verkaufen und seinen Kunden den Hahn zudrehen.

Wo Samsung drinsteckt, soll künftig auch Samsung draufstehen – mit dieser Strategie möchte sich der Hersteller auf dem Speicherkarten-Markt profilieren. Vor allem Europa wird in Zukunft direkt angesteuert , anstatt diesen Absatzmarkt über den Umweg anderer Hersteller zu bedienen, für die Samsung bislang lediglich den Zulieferer spielt. Damit will sich das Unternehmen auch von der Strategie taiwanesischer Abnehmer befreien, die auch auf bestehende Kaufverträge Rabattierungen verlangen, wenn der Preis nach Abschluss in den Keller gegangen ist. Außerdem hat Samsung anscheinend immer noch mit dem Image des unsicheren Kantonisten zu kämpfen, das dem Hersteller nach den Stromausfällen in den Produktionsanlangen Anfang August anhängt. [gk]

DigiTimes