MIT und Quanta rufen den „virtuellen Computer“ aus

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Eine Tastatur und ein TV-Gerät sind genug. Sagt Chairman Berry Lam von Quanta Computer.

Der Computer der Zukunft sei ein konzeptioneller Dienst, und damit entfalle die Notwendigkeit für eigene Hardware. Das Terminal im Haushalt müsse einfach nur drahtlos mit Servern verbunden sein. Seine Firma entwickle den „virtuellen Computer“ zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Der drahtlosen Anbindung wegen werde die Netzwerksicherheit natürlich bedeutsamer als je zuvor, so Lam. Und die IT-Branche müsse in Zukunft ihre Gewinne aus der Softwareentwicklung und patentierten Lösungen ziehen.

Es ist nicht die erste Vision dieser Art. Mehr als erstaunlich aber ist, dass sie diesmal von einem Hardwarehersteller kommt, der sein Geld mit der Auftragsfertigung von Notebooks für internationale Computerfirmen verdient. Bei Quanta laufen auch die OLPC-Notebooks vom Band, die ebenfalls zusammen mit dem MIT entwickelt wurden.

(bk)

Inquirer UK

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