Dollar-Schwäche: Infineon spürt die Turbulenzen

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Der Münchner Chiphersteller fürchtet um das laufende Geschäftsjahr 2007/08. Es drohen hohe Belastungen aus der Dollar-Schwäche.

“Der Dollar-Kurs erfüllt uns in der Tat mit Sorge, denn er kostet uns doch erheblich Umsatz und Ergebnis”, gesteht Infineon-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Ziebart in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts. Das hat die Börse bereits spitz gekriegt und strafte die Aktie noch zum Wochenschluss mit Minus 10,4 Prozent kräftig ab.

Schon im abgelaufenen Geschäftsjahr verlor Infineon wegen des schwachen Dollars 150 Millionen Euro Umsatz und 80 Millionen Euro Gewinn. Diese Last werde noch steigen, da der Dollar weiter an Wert verlor, kündigt Ziebart an. Während andere Industrien ihre Wertschöpfung weiter in den Dollar-Raum verlegen, sind dem Münchener Chipkonzern die Hände gebunden. “Wir können eine Halbleiterfabrik nicht kurzfristig verlegen”. (rm)

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