Bluetooth: Vor Gebrauch schütteln

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Eine neue Form des Pairings von Bluetooth-Geräten haben Forscher der Uni Lancaster entwickelt: Mit Shake-to-connect sollen sich verschlüsselte Drahtlos-Verbindungen einfacher herstellen lassen.

Die Idee stammt von den beiden österreichischen Forschern Rene Mayrhofer und Hans Gellersen. Sie haben eine Software entwickelt, die die in vielen Handys eingesetzten Bewegungssensoren nutzt. Am Beispiel eines Nokia 5500 demonstrieren sie die Technik. Bei diesem Mobiltelefon dient der 3D-Sensor normalerweise dazu, den MP3-Player durch Klopfen auf das Gehäuse zu starten.

Schüttelt man die beiden Geräte rhythmisch, während sie beide in einer Hand gehalten werden, erkennt die Software den gleichen Rüttel-Rhythmus und lässt den Aufbau einer verschlüsselten Funkverbindung zu. Das ist nicht der Fall, wenn die beiden Geräte von jeweils einem User bewegt werden oder eine Person in jeder Hand eines schüttelt – die Authentifikation schlägt aufgrund der unterschiedlichen Frequenzen fehl. Im PDF-Dokument »Shake well before use: two implementations for implicit context authentication« (PDF) ist das Funktionsprinzip erklärt. Der nächste Schritt der Forscher ist die Entwicklung eines ähnlichen Systems, das auch auf Klopfzeichen reagiert. (tk/dd)

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